Stadt Neubulach (Druckversion)

Wasser & Abwasser

Wasserversorgung

Neubulach bezieht das Trinkwasser zu ca. 85% aus der Kolberlesquelle und zu ca. 15% aus der Katharinenplaisierquelle im Teinachtal vom Wasserwerksverband Liebelsberg. Lediglich der Stadtteil Martinsmoos wird von der Schwarzwald-Wasserversorgung aus Quellen im Kleinenztal versorgt. Der Wasserwerksverband Liebelsberg ist ein im Jahre 1892 gegründeter kommunaler Zweckverband der beiden Städte Bad Teinach/Zavelstein und Neubulach. Er liefert auf 3 Förderstrecken qualitätsgesichertes weiches Trinkwasser (zwischen 3° und 5° Härtegrad) talwärts nach Bad Teinach und auf die nördliche Teinachtalhöhe zum Haupthochbehälter Schmieh sowie auf die südliche Teinachtalhöhe zum Haupthochbehälter Liebelsberg. Das Versorgungsgebiet umfasst auch die Talorte Kohlerstal, Seitzental und Station Teinach im Nagoldtal.

Zur Sicherstellung der Druckverhältnisse in den Versorgungszonen wurde im Jahre 1968 der Wasserturm in Liebelsberg gebaut. Von der ca. 30 m hoch eingebauten Wasserkammer kann man von einer Plattform aus das gesamte Umland bis hin zur Schwäbischen Alb überschauen.

Das über 100 Jahre alte Pumpwerk im Teinachtal mit noch funktionsfähigen Hochleistungspumpen wurde im Jahre 1998 durch einen Neubau ersetzt und mit einer modernen Hydraulik und Aufbereitungstechnik sowie Fernwirkleitsystemen ersetzt. In einem mehrjährigen Sanierungsprogramm wurden in den letzten Jahren für Neubulach und Altbulach  beim Entenweiher (mit 300 cbm Fassungsvermögen)  und für Oberhaugstett am Schleifberg (mit 400 cbm Fassungsvermögen) neue Hochbehälter gebaut und 2 kleine Zwischenbehälter im Kohlerstal und oberhalb der Station Teinach grundlegend saniert.

Der Wasserwerksverband liefert jährlich rd. 375.000 cbm Wasser in seine Versorgungsgebiete rund um das Teinachtal. Über einen Kanal mit Wasser aus der Teinach und mit einer Druckleitung im Lautenbachtal wird im Wasserwerk eine Turbine zur Förderung auf die Höhenorte betrieben, die dem Verband in Wasser führenden Zeiten Energiekosten erspart. Mit der technischen Betriebsführung ist seit 2006 die Schwarzwaldwasserversorgung mit Sitz in Bad Liebenzell beauftragt und mittels einer Standleitung mit deren Werk im Kleinenztal vernetzt.

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