Stadt Neubulach (Druckversion)

Zeittafel

Kurzer geschichtlicher Überblick

ca. 700
Entstehung der Dörfer Altbulach und Oberhaugstett

ca. 1000
Entstehung von Liebelsberg als Waldhufendorf

ca. 1100
Beginn des Bergbaus; Zeit der Staufer, Pfalzgrafen von Tübingen, Waldeck

1100-1300
Blütezeit des Bergbaus; Abbau oberer Vorkommen in Pingen, wenig abgesenkte Schächte, später Stollen im Ziegelbachtal 1220: Gründung der Stadt Bulach

1220
Bulach erhält das Stadtrecht

1235-1273
Die Gegend um Bulach kommt unter die Grafen von Hohenberg

1281
Lateinschule in Neubulach; "Rector Johannes" erwähnt 9.11.1300: Ältester Nachweis des Reichsadlers als Stadtwappen: Vogt Löthe siegelt mit der Stadt Insiegel von Buola

1326
Erster großer Stadtbrand

1364
Kurfürst Ruprecht der Ältere von der Pfalz kauft Bulach, Altbulach und Oberhaugstett von den Hohenbergern

1374
Edelknecht Gerlach von Weitingen verkauft seinen Teil an Liebelsberg dem Pfalzgrafen Ruprecht d. Ä.

Städtle
Städtle
Städtle
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1405
König Ruprecht von der Pfalz erteilt der Stadt einen Freiheitsbrief 1440 Die Pfalzgrafen bei Rhein verkaufen Bulach, Haugstetten, Altbulach halb und ihren Teil von Liebelsberg an die Grafen von Württemberg

1494
Familie Schenner von Wildberg verkauft halb Altbulach an das Kloster Hirsau

1498
Bulach wird vom Herzog ermächtigt, in den Landtag nach Stuttgart einen Abgeordneten zu entsenden

1505
Der "Große Brand", den nur ein einziges Haus übersteht, legt Bulach in Schutt und Asche

1525
Der Bauernkrieg beginnt; Bauern aus der ganzen Gegend überfallen und besetzen Bulach. Der Bergbau kommt zum Erliegen.

1558
Halb Altbulach und der restliche Teil von Liebelsberg werden durch Herzog Christoph vom Kloster Hirsau erworben; beide Dörfer sind nun ganz württembergisch; Herzog Christoph erteilt der Stadt und den Bergleuten besondere Freiheiten, bestimmt einen Bergrichter nach Bulach, verleiht einen Jahrmarkt und einen Wochenmarkt

1773-1832
Der Bergbau erfolgt nun auch im Teinachtal; verschiedene Abbauversuche in den Neubulacher Gruben; Calwer Gewerke und staatliche Beteiligung (Wilhelm-Stollen) enden mit Verlusten

1919-1923
Bergbau auf Wismut, Versuche auf Haldenabbau

1927
Eine ca. 900-jährige Bergbautradition kommt zu ihrem Ende

1945
Die Anlagen zur Haldenaufbereitung werden demontiert. Endgültiges Ende des Bergbaus in Neubulach.

1970
Freilegung und Eröffnung des Hella-Glück-Stollens als Besucherbergwerk

1972
Beginn der Asthmatherapie im Hella-Glück-Stollen

1975
Durch die Gemeindereform wird aus der Stadt Neubulach und den Gemeinden Altbulach, Liebelsberg, Martinsmoos und Oberhaugstett die neue Stadt Neubulach gebildet. Die Gemarkung umfasst 2.469 ha mit 970 ha Waldanteil. Sie erstreckt sich jetzt vom Nagold- und Ziegelbachtal bis ins Teinachtal.

1982
Neubulach erhält das Prädikat "Luftkurort"

1995
Neubulach erreicht die Einwohnerzahl 5.000

1996
Neubulach erhält als erster Ort in Deutschland das Kurprädikat "Luftkurort mit Heilstollenkurbetrieb"

1998
Im Schaubergwerk wird der 1-millionste Besucher gezählt

2004
Neubulach erhält das Prädikat "Heilklimatischer Kurort"

2004
Eröffnung des Erlebnisstollens (Tiefer Stollen) im Besucherbergwerk

2005
Einweihung des Rathauses Neubulach

2007
Kneippanlage mit Fußfühlpfad

2010
Neubau Betriebsgebäude der Asthmatherapiestation

2012 
Restaurierung historisches Wasserrad an der Lochsägemühle

http://www.neubulach.de/index.php?id=146