![]() MuseenÜbersicht der MuseenSchwarzwälder Mineralienausstellung "Kristallwelten"![]() in der Bergvogtei Neubulach Im Jahre 1450 wurde die Bergvogtei bereits als Amtshaus erwähnt. Die Bausubstanz des Kellers und des Erdgeschosses ist auf das 13. Jahrhundert zurück zu führen. Nach einem Stadtbrand im Jahr 1505 wurde das Fachwerkgebäude errichtet. Die Bergvogtei war danach nur wenige Jahre in privatem Besitz, seit 1887 ist sie in städtischem Besitz. 1907 wurde die Bergvogtei zu einem Schulhaus mit Lehrerwohnung umgebaut. Ein weiterer großer Umbau erfolgte 1975/76 für den heutigen Zweck. Die Barbarakapelle im Keller ist ebenfalls ein Teil des Mineralienmuseums. Sie wurde als Gebetsraum der Bergleute gestaltet. Die ständige Ausstellung in der Bergvogtei am Marktplatz zeigt ausgesuchte Schaustufen Mineralien und Erze in unterschiedlicher Größe und Form aus dem Neubulacher Erzgang. Dass der Schwarzwald ein mineralreiches Gebirge ist, davon zeugen wunderschöne Kristallstufen aus bekannten Schwarzwälder Gruben. Auch diese werden in der ständigen Ausstellung präsentiert. Sie ist eine der bedeutendsten, öffentlich zugänglichen Mineraliensammlungen im Schwarzwald. Gezeigt werden unter anderem Azurit, Malachit, Chenevixit, Olivenit und Riesenquarz aus dem Neubulacher Revier. Besonders sehenswert sind die bis zu 20 cm großen Mimetesitstufenaus Badenweiler, prachtvolle Baryte und Fluorite aus der Grube Clara, mit Pyromorphit überkrustete Bleiglanzkristalle von 4 cm Kantenlänge aus Sehringen, 15 cm messende Pyrolusitstufen aus Gremmelsbach bei Triberg und leuchtend grüne Fluorit Oktaeder aus Steinbach - auch Fundstellen wie Silberbrünnle, Todtnau, Wittichen, Reinerzau und sämtliche Achatfundstellen sind hervorragend dokumentiert. Zusätzlich kann auch in der Saison 2009 die Sonderausstellung "Achate" aus der Sammlung von Adam Seigfried aus Pforzheim zu den üblichen Öffnungszeiten besichtigt werden. Öffnungszeiten 29. März - 31. Oktober 2010
Preise:
Anmeldung für Gruppen (ab 15 Personen) bitte bei der Teinachtal-Touristik Neubulach (Tel: 07053 9695-10) oder info@neubulach.de. Heimatstube Albert ReichardtIm ältesten Gebäude von Neubulach, dem Steinhaus, ist eine besondere Heimatstube untergebracht. Das Haus ist als Einziges dem großen Stadtbrand 1505 nicht zum Opfer gefallen. Es wurde im Jahre 2002 von Albert Reichardt käuflich erworben, der in mühevoller Kleinarbeit aus dem Fachwerkhaus ein Heimatmuseum schaffte. Der Besucher wird hier auf eine Zeitreise mitgenommen, die einen Blick auf die Lebensweise und -welt der früheren Generationen erlaubt. Neben Alltagsgegenständen der Vorfahren sowie "Omas Küche" nebst der Toilette, ist eine original Schuhmacherwerkstatt aus dem 19. Jahrhundert zu besichtigen, bei der neben Lederwalze, der Schuhmachernähmaschine auch verschiedene Polierfelle und nostalgische Schuhspanner zu sehen sind. Träger: Albert Reichardt Atelierwerkstatt Albert Volz![]() Das ehemalige Atelier von Albert Volz (1920 - 1994) wurde zu einem kleinen Museum mit zwei Ausstellungsräumen umgestaltet. Es bietet einen authentischen Eindruck in das künstlerische Schaffen des Bildhauers. Volz war von 1944 bis 1946 Schüler von Fritz von Graevenitz an der Stuttgarter Kunstakademie und anschließend als freischaffender Künstler tätig. Holz, Stein, Ton und Bronze wählte er bevorzugt als Materialen für seine Kriegsdenkmale, Brunnen, Altäre und seine zahlreichen Gestaltungen an öffentlichen Gebäuden. Vor allem in den letzten Jahren beschäftige er sich mit dem Thema der sichtbaren und unsichtbaren Welt und der Frage: "Woher kommt der Mensch und wohin geht er". Träger: Andreas Volz KontaktTeinachtal-Touristik Neubulach FotoalbumBilder aus Neubulach, aus der Umgebung, von den Sehenswürdigkeiten usw. finden Sie in unserem Fotoalbum. Stadt- und Kurverwaltung Neubulach | Marktplatz 3 | 75387 Neubulach | Tel.: 07053 9695-10 | Fax: 07053 6416 | info@neubulach.de
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